Klotzen im grünen Bezirk: Postscheckareal Hallesches Ufer

Die CG-Gruppe freut sich: War die Zielvorstellung für das Areal rund um das Posthochhaus am Halleschen Ufer im Planungsausschuss erst bei 80-90.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF) gewesen, rundete Stadtrat Hans Panhoff dies für den Wettbewerb auf 100.000 m² BGF auf. Heraus kamen nun fast 110.000 m² BGF. Nun ist das Grundstück bis zum Anschlag vollgestellt, so dass der Pausenhof der Grundschulerweiterung an der nordwestlichen Ecke nur noch unter das aufgeständerte Schulgebäude passt. Ein Schildbürgerstreich gegen den Willen des Bezirks? Mitnichten. Der Entwickler wäre nach Gesprächen mit uns bereit gewesen, mit einer leichten Modifikation ausreichend Freifläche für die Schule zu schaffen. Ein Antrag dazu wurde jedoch von den Grünen abgelehnt und für den Stadtrat war die dunkle Höhle als Schulhof kein Problem – eher sogar was gutes, denn witterungsgeschützt. Sehr witzig! Vor soviel Unterstützung maximaler Baumasse konnte dann auch der Entwickler nicht anders, als alles so zu lassen. Unser Antrag HIER

Auch eine Kita soll es im Häusermeer geben – im Hof des Blockes hinter dem Hochhaus (auf dem Bild links des Hochhauses im Schatten). Eine Verbesserung der Lage der Kita sowie eine Beschränkung der Bauhöhe von acht auf sechs Geschosse wurde ebenfalls abgelehnt. Es entsteht wieder einmal eine Investitionswüste riesiger Baumassen, die alles um sich herum „in den Schatten stellt“.
Immerhin wurde erreicht, dass die degewo zwei Blocks ankaufen kann – offenbar zu einem Selbstkostenpreis des Investors. Hier können einige preiswerte Wohnungen entstehen. Um das zu erreichen hat man sich bei der städtebaulichen Frage m.E. viel zu stark zurückgehalten.


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