Neubau vor Gerhart-Hauptmann-Schule – Beispiellose Intransparenz des Bezirks

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2016
Trotz Missbilligung durch die BVV: Die Amtsführung von Hans Panhoff wird immer intransparenter. Mit der Informationspolitik zu einem vom Bezirk initiierten Bauvorhaben auf dem Schulhof der Gerhart-Hauptmann-Schule fällt der Bezirk hinter alle Standards privater Investorenprojekte zurück.
Der Öffentlichkeit soll ein umfassendes Bild des Vorhabens erst gewährt werden, wenn der Bauantrag fertig ist. Solange gibt es ein paar Bildchen, die nicht zeigen, dass der gesamte Freibereich verbaut wird – mit einer äußerst ungeschickten Baukörperanordnung.
Ich habe mir die Mühe gemacht, den Baukörper aus der Erinnerung des kurz gesehenen aufzuzeichnen und zu untersuchen. Dabei bin ich auf die Möglichkeit einer Planungsalternative gestoßen, die zwar weniger Baumasse bringt, den Baumbestand aber weitgehend schont und einen gemeinsamen Freibereich erhält. Mehr Infos: Meine „Studie GHS“ hier zum Download (2,8 MB).


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Dabei teilt sich das Bauvorhaben in eine Erweiterung der Schule für Flüchtlinge und einen Anbau an das Nachbarhaus für die übrigen geplanten Nutzungen (Wohnungen u.a. für Studierende und Frauen). Das halte ich für äußerst sinnvoll. Dieser Ansatz wird auch von der Nachbarschaft unterstützt.
Die Piratenfraktion hat dazu einen Antrag in die BVV (Hier) eingebracht, die SPD einen Dringlichkeitsantrag zur Herstellung von Transparenz zum Bauvorhaben. Ob das alles wieder an der grünen Arroganz der Macht abprallt, wird sich zeigen. Ich habe jedoch nichts unversucht gelassen, die Empörung der Anwohnerschaft in eine konstruktive Planungsalternative einfließen zu lassen. Die nächste Befassung findet in den Ausschüssen Umwelt/Verkehr und Stadtplanung im April statt.