Vorstellung der Planung für das Zapf-Gelände


    Aktueller Stand 2015:

Es wurde ein Bebauungsplanverfahren begonnen. Unser Verlangen, darüber informiert zu werden, wurde abgelehnt. Der Ausschuss würde erst informiert, wenn die Trägerbeteiligung abgeschlossen ist. Die Piraten haben deshalb eine schriftliche Anfrage eingereicht, um Informationen zu bekommen. Die Antwort hier.
Es bleibt bei diesem langweiligen Kammsystem, dessen Flügel 10, 17 und 20 Meter an das Spreeufer heranreichen. Es wird also nicht einmal die „Planungsleitlinie Kreuzberger Ufer“ des Bezirks eingehalten, die ein 30 Meter breiten unbebauten Uferstreifen anstrebte. Wozu gibt es Beschlüsse, wenn sich Baustadtrat Hans Panhoff an nichts gebunden fühlt und jeden Investorenwunsch einfach durchwinkt? Einzig das angedachte Hochhaus wurde auf eine Bauhöhe von 26 Metern geschrumpft.

    Vorstellung der Planung für das Zapf-Gelände im Planungsausschuss am 6.11.2013

Armes Spreeufer. Ziemlich lieblos wird im Auftrag der Firma Zapf geplant. Die erste Reaktion eines Freundes war: Das ist ein Knast mit Wachturm. Der Turmbau am (zukünftigen) Brommysteg soll eine Reaktion auf den Hinkeltower gegenüber sein. Ganz toll! Hier sind echte Experten am Werk. Etwas mehr Einfühlungsvermögen hätte man schon erwarten können nach all den kreativen Prozessen wie z.B. der „Ideenaufruf Kreuzberger Ufer“
Einen Bürgerentscheid hat es offenbar nie gegeben. Die Grünen stimmten zusammen mit der SPD für sowas. Es ist aber noch eine Überarbeitung angedacht.


1 Antwort auf „Vorstellung der Planung für das Zapf-Gelände“


  1. 1 Otto Galow 01. Februar 2014 um 20:37 Uhr

    Mich überrascht die Entwicklung auch bei diesem Projekt in keiner Weise. Mehr denn je bestimmt in Deutschland der, der das große Geld und damit die Politiker auf seiner Seite hat.
    Eigenwohl geht stets vor Gemeinwohl!
    Da helfen weder IT-Illusionen, noch herum Krakelen, noch die Faust in der Tasche ballen. Da müssen schon probatere Mittel zum Einsatz kommen.
    Aber im Moment und auch in Zukunft wird das Volk mit systemkonformen Themen wohl voll und ganz ausgelastet werden.

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