Bausünde am Ostbahnhof verhindern!

Hier geht es um den Bebauungsplan V-44 – Rückseite des Ostbahnhofs. Dort soll ein riesiger Gebäudekomplex entstehen, der bis an die Straße der Pariser Kommuns heranreicht. Damit würde wieder einmal einer der wenigen kleinen Stadtplätze überbaut werden. Da wo heute eine Grünfläche und eine kleine Imbiss-Terrasse unspäktakulär seine Aufgabe eines Bahnhofsvorplatzes erfüllt, sieht der Bezirk bisher keine Notwendigkeit zur Rücksicht.

Aus Kreuzberger Sicht mag der kleine Platz nicht relevant zu sein. Er hat aber durchaus eine regionale Existenzberechtigung! Schon 2012 stellten wir einen Antrag auf Erhalt des Platzes. Die unterschiedlichen Eigentümer sollten mit landeseigenen Parzellen auf dem Gelände abgefunden werden. Im Stadtplanungsausschuss mussten wir uns leider von der Grünen-Fraktion auslachen lassen – wo sei denn da ein Platz? Sie waren offenbar völlig ortsunkundig.
Der Bürgermeister beendete den Spuk indem er klarstellte, dass es nicht ausreichend landeseigene Teilflächen gäbe.
Eine nähere Betrachtung ist nun anhand der Grundstücksliste des B-Plans erfolgt mit dem Ergebnis, dass den rund 1500 qm privaten Teilflächen, die den Platz ausmachen rund 3000 qm landeseigene Flächen gegenüberstehen. Es ist also genug Potential für eine Neuordnung des Areals.
Aktueller Antrag HIER
Landeseigene Flächen sind hier in Blau dargestellt.
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